Wertvolle Rohstoffe

Fett plus Lauge ergibt Seife. So einfach der chemische Prozess sein mag, so unendlich sind die Möglichkeiten: Ziegenmilch macht einen besonders cremigen Schaum, Natursalz ein samtiges Hautgefühl und Kürbiskernöl einen herrlich nussigen Duft. Die Liste an wunderbaren Zutaten, die feine Seifchen ergeben, ist lang. Ein paar Dinge sperren wir allerdings aus unserer Seifenküche aus: künstliche Konservierungsstoffe und Schaumbildner (z.B. Sodium Laureth Sulfate) oder Palmöl, für das riesige Regenwälder abgeholzt werden. Gegen tierische Fette haben wir nichts einzuwenden, Schweineschmalz ist besonders gut hautverträglich. Natürlich gibt es aber jede Menge vegane Seifen in der kleinen Schaumfabrik!

Altes Handwerk, neu entdeckt

Seifensieden ist auch ein Stück weit Handwerkskunst. Am Anfang steht das Wissen um die einzelnen Rohstoffe und ihre Wirkung im fertigen Produkt. Zur Theorie gesellt sich nach und nach die Erfahrung: Bei welcher Temperatur bleibt die Seife lange flüssig und lässt sich schön marmorieren? Welche Duftkombination hält besonders lange? Welche Blumen und Kräuter behalten ihre tollen Farben in der fertigen Seife? Unsere Kunden profitieren mit jedem Stück Seife von dieser Erfahrung, die wir aber auch gerne in Workshops teilen.

Ein Blick in die Seifenküche